Kein Weihnachtsstress mit Muddi

Na ihr Lieben, freut ihr euch auch so sehr auf die Feiertage wie ich?

Sobald der Dezember beginnt, finde ich es sooo schön, beim Einkaufen mit stimmungsvoller Weihnachtsmusik berieselt zu werden und durch die geschmückte Innenstadt von Oldenburg zu spazieren! Auch wenn es in den ersten Adventswochen nicht wirklich winterlich kalt war, habe ich mich mental schon ganz gut eingestimmt.

Bei mir war ein Haken an der Sache in den letzten Jahren leider, dass ich einfach mit einer viel zu perfektionistischen Erwartung an die Feiertage heran gegangen bin. Am Ende mündete es doch meistens in Stress, alle Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen und gleichzeitig das perfekte Weihnachtsfest zu feiern. Irgendwann kam ich zu der Erkenntnis: irgendwas mache ich falsch! 😀

Und so war es. Alles, was getan werden musste, habe ich selbst übernommen. Ohne darüber nachzudenken, dass es einfach viel zu viele Dinge gleichzeitig waren, die ich perfekt machen wollte. Die Wohnung sollte blitzen, die Weihnachtsdeko stehen, die Geschenke gekauft und eingepackt werden, das Essen vorbereitet werden, der Tannenbaum aufgestellt und geschmückt werden…Ihr merkt schon – logisch, dass ich es ohne den „Zeitumkehrer“ von Harry Potter NIEMALS geschafft habe.

Auf einen Zeitumkehrer bin ich bisher bei meinen Shoppingtouren nicht gestoßen. Zaubern kann ich bisher auch nicht. Also habe ich vor einigen Jahren angefangen, unser Weihnachten anders zu planen.

Bevor es überhaupt losgeht: Stellt euch zuallererst ein paar Lebkuchen und Spekulatius bereit. Nervennahrung ist mein Tipp der ersten Stunde. (Im Januar und Februar ist noch genug Zeit, die Überschokolade wieder abzubummeln. Winterspeck gehört zu Weihnachten dazu.)

 Knusperhäuschen – eine schöne Idee für eine weihnachtliche Bastelaktion. UND eine gute Nervennahrung.

Jetzt aber mal Tatsachen auf den Tisch. Und zwar mache ich mir immer in Ruhe (bei Spakulatius und Lebkuchen) einen Plan. Eine To-Do-Liste auf der ich alles aufschreibe, was noch zu erledigen ist. Dann wird die Liste priorisiert. Was muss zuerst getan werden, was kann noch später passieren. Und JETZT kommt der eigentliche Trick: ich delegiere. Die Kids und der Herr im Haus können nämlich schon einige der Dinge übernehmen, die ich sonst immer auf dem Zettel hatte.

Beispielsweise läuft es am 23. Dezember bei uns zuhause nun immer so: Nachdem ich die Kinder mit Engelszungen dazu verdonnert habe, ihr Spielzeug wegzuräumen, gehe ich einkaufen. So sind die Kleinen erst mal beschäftigt. Wenn ich wieder zurück komme und alles paletti ist, gibt’s die Belohnung. Sie dürfen zusammen mit Papa den Baum schmücken. Papa saugt die Bude einmal durch und stellt eine Trittleiter neben dem Baum auf, damit der nicht nur im unteren Drittel schön geschmückt ist. Währenddessen kann ich dann alle anderen Dinge erledigen, die ich WIRKLICH selbst machen muss. Zum Schluss komme ich (ganz klar) für den Feinschliff der Baumdeko noch einmal in die Stube. Danach gönnen wir uns eine kleine Pause und wir trinken gemeinsam einen Kinderpunsch (oder Glühwein) und essen die Überbleibsel aus unseren Weihnachtsbäckereien. 😉

Für die Weihnachtsfeiertage ist es praktisch, sich mit der Familie zu verabreden und das Essen als Gemeinschaftsbuffet zu organisieren. So hat nicht eine Person direkt alle Arbeit, sondern alles kann auf viele Schultern verteilt werden.

Gut gegen Stress hilft auch, nicht unbedingt immer an alten Ritualen festzuhalten. Falls zu wenig Zeit ist, ist es auch in Ordnung beispielsweise den Kirchgang (falls er geplant war) zu verschieben oder notfalls wegzulassen. Oder wenn das Fest IMMER bei den Großeltern stattfinden musste und die beiden einfach nicht mehr so fit sind wie früher, ist es auch schön, Oma und Opa mal einzuladen. Manchmal stimmen mich solche Veränderungen traurig. Aber am Ende wird ein Fest, das nicht so ist wie jedes Jahr zuvor, zu einem unvergesslichen und ich genieße die Zeit mit meiner Familie.

Wie verbringt ihr eure Feiertage? Gibt es auch bei euch Rituale, die sein müssen? Oder die ihr aufgegeben habt? Wir freuen uns über eure Kommentare.

Jetzt aber wünschen wir euch erst einmal eine wunderbar besinnliche Weihnachtszeit und schöne Tage mit euren Lieben!

 

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