Es ist wieder Kramermarkt

Es ist wieder so weit, der Kramermarkt in Oldenburg ist eröffnet. Wenn man das Wort Volksfest liest, dann denkt man meist nur an das Oktoberfest in München. Aber auch hier im hohen Norden ist der Kramermarkt schon immer eine der wichtigsten Termine gewesen – besonders für uns Muddis.

Und ein bisschen was über die Geschichte wissen wir auch. Denn der Kramermarkt geht bis ins Jahr 1608 zurück, dort hat nämlich Graf-Anton-Günther zur Belebung des Handels in der Stadt die „Verordnung wegen der Oldenburger Krahmer-Marckte“ erlassen. In den ersten fast 200 Jahren war es ein reiner Markt, wo Bauern, Handwerker, Krämer und reisende Händler ihre Waren anboten. Irgendwann kam das „fahrende Volk“ hinzu, bestehend aus Musikanten, Puppenspielern, Seiltänzern, Kunstreitern und Magiern. Mitte des 18. Jahrhunderts gesellten sich die ersten Schausteller dazu und der Kramermarkt entwickelte sich immer mehr zum Jahrmarkt. Karussells wurden immer größer und spektakulärer, so dass der Kramermarkt 1963 vom Pferdemarkt zum heutigen Standort, den Weser-Ems-Hallen umziehen musste.

Wenn wir an unseren Kramermarkt denken, dann sehen wir die vertrauten Bilder vor unseren Augen, die uns seit der Kindheit in unserer Heimatstadt begleiten. Wir sehnen uns im Herbst nach der ab Freitag beginnenden Volksfestzeit – laute Musik, der Duft von gebrannten Mandeln, fröhliche Kinderstimmen, das Hupen der Karussells und die dumpf-verzerrten Mikrofonstimmen, der zur nächsten Fahrt animierenden Schausteller. Unser Kramermarkt hat einfach Tradition. So kommen jedes Jahr viele Leute zurück nach Oldenburg, die mittlerweile nicht mehr hier wohnen, um gemeinsam zu feiern, sich zu unterhalten und einfach mal den Alltag vergessen. Das ist einfach schön!

Bei jedem Besuch ist der Genuss eines kandierten Apfels oder „Zauberapfels“ seit Kindertagen Pflicht. Viele kennen ihnen auch unter den Namen „Liebesapfel“. Da sind kirschrote Lippen und klebrige Hände inklusive. Der Liebesapfel gehört zum Kramermarkt wie gebrannte Mandeln und Zuckerwatte. Tatsächlich kommt der Favorit aber aus Übersee. Die glasierten Äpfel wurden nämlich 1908 von einem amerikanischen Süßigkeitenhersteller erfunden. Damit wir das Jahrmarkt-Feeling zuhause verlängern können, haben wir den kandierten Apfel selbst mal gezaubert und sind vom Ergebnis begeistert.

Auch unsere Schokomandeln sind eine tolle Alternative zu den gebrannten Mandeln vom Jahrmarkt. Sie sind etwas weniger süß und schmecken dafür herrlich nach Gewürzen mit einem dezenten Schokoladengeschmack.

Besonders freuen wir uns auf das Feuerwerk. Wenn es bereits dunkel ist, schauen alle Besucherinnen und Besucher des Kramermarktes nach oben und sehen ein wunderschönes Lichterspektakel am Himmel über Oldenburg. „Man spricht so lange vom Kramermarkt, bis er kommt“, heißt es in einem alten Sprichwort. Jetzt brauchen wir nicht mehr nur von der Kirmes träumen, wir Muddis gehen gemeinsam feiern und verbringen ein paar unbeschwerte Stunden!

Eure Muddis

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