Challenge Saftkur

Den Resetknopf drücken für den eigenen Körper. Das wollten wir Muddis schon lange mal ausprobieren – von wegen „gute Vorsätze“ und so. Drei Tage lang haben wir Muddis uns ausschließlich von Säften ernährt. Keine feste Nahrung, kein Kaffee. Geködert von der Werbung lassen wir uns auf einen Selbstversuch ein. Ob es hilft, sich wirklich besser zu fühlen?

Was wäre der Einstieg ins neue Jahr ohne Vorsätze und Challenges? Wir Muddis haben es mal anders gewagt und eine Saftkur mitten in der Genusszeit versucht. Angefixt waren wir schon lange, nun hatten wir auch die Lust, uns selbst herauszufordern. Erste Frage, schaffen wir das? Wie wird unsere Laune sein? Wie reagieren unsere Körper darauf? Wir wollten nicht Gewicht verlieren, sondern eher unseren Körpern etwas Gutes tun, sie quasi entgiften. Und hofften auch auf eine Erkenntnis nach der Saftkur – doch welche wäre das? Vorbereitung ist das halbe Leben – so heißt es doch. Und bereits in den Tagen zuvor achteten wir auf unsere Ernährung. Morgens Haferflocken, Knäckebrot und frisches Obst, mittags ein paar Kohlenhydrate und abends Suppe oder Salat. Zusätzlich verzichteten wir schon – das fällt uns Beiden besonders schwer – den Tag vor Saftkurbeginn auf Kaffee. Wir waren also gespannt und neugierig, wie und ob sich etwas in uns verändert.

Die Einwände, dass eine richtige Saftkur mindestens fünf Tage dauern sollte, von wegen positiver Effekte und so, war uns bewusst. Als Anfänger haben wir die kürzere Variante gewählt.

Wir haben uns für die Saftkur von Kale&Me entschieden. 6 Säfte am Tag wurden getrunken, alle 2 Stunden einen. Zum Glück waren sie nummeriert, wir wären sonst leicht überfordert gewesen. Die Säfte enthalten Obst und Gemüse, zudem durften auch zusätzlich 2- 3 Liter ungesüßten (Kräuter)Tee und Wasser getrunken werden. Außerdem konnten wir einen Saft tauschen gegen eine heiße Gemüsebrühe, mit der wir unseren Salzbedarf während der Kur abdeckten. An allen drei Tagen wurde der Saft von uns getauscht.

Tanja und ich sind am ersten Tag der Saftkur zu Hause geblieben, im Homeoffice. Unsere Bedenken, dass sich unsere Gedanken wahrscheinlich erstmal nur ums Essen kreisen werden, wurden bestätigt. Kopfschmerzen und Müdigkeit waren bei uns auch vorhanden, unsere Körper mussten verzichten lernen. Es begann schon damit, morgens beim Brotdosen bestücken der Kinder durchzuhalten und nicht zwischendurch zu naschen. Auch das Essen für die Familie zuzubereiten war eine Herausforderung und auch die Alltagsaktivitäten fielen schwerer.

Wir versuchen beide sowieso immer täglich zwei Liter Wasser zu trinken, doch während der Saftkur wurden es mehr. Das soll den Körper dabei auch unterstützen die Giftstoffe auszuschwemmen.

Am Tag 2 waren wir im Büro – die Kollegen durften auch mal unsere Laune erleben. Unseren Familien, Freunden und Kollegen haben wir im Vorfeld von der Kur erzählt, daher wussten alle, dass wir nichts essen und keinen Kaffee trinken durften. Zudem ist im Büro bei der Arbeit der Kühlschrank nicht gefüllt mit Leckereien und wir waren beschäftigt sowie abgelenkt. Ich war aber neidisch auf alle Kollegen, die essen durften. Am Tag 2 fiel es uns auch echt schwer durchzuhalten.

Am Tag 3 war es schon viel besser. Tatsächlich fiel es uns viel leichter auf feste Nahrung zu verzichten. Wir haben gemeinsam im Home Office gearbeitet und unseren Job gemacht – aus Schokolade etwas gezaubert OHNE zu naschen. Das fiel schwer, aber wir haben es konsequent durchgezogen.

Würden wir es wieder machen? Eine Saftkur ist definitiv Typsache. Und ich bin einfach nicht der Typ dafür. Denn für mich waren die Kopfschmerzen echt schlimm. Auch wäre es vielleicht besser umsetzbar gewesen, wenn man als Mutter, egal ob berufstätig oder nicht, sich im Alltag keine oder nur wenig Auszeiten nehmen zu können. Denn es wird empfohlen sich Zeit für sich zu nehmen. Und die größte Herausforderung war die Kur mitten in der Weihnachtszeit zu machen!

Wir waren aber Beide überrascht, dass wir am dritten Tag eigentlich keinen Hunger verspürt haben. Die Säfte schmecken wirklich sehr gut. Es war definitiv eine tolle Erfahrung. Auch das gemeinsame Fasten hat uns sehr motiviert, geteiltes Leid ist halbes Leid.

Unser Ziel haben wir erreicht. Wir haben den Anfang gemacht und haben uns jetzt vorgenommen noch mehr auf unsere Ernährung zu achten. Unser Fazit zur Kale&me Saftkur – probiert es definitiv mal aus.

Eure Sylvia

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