Eingewöhnung in die Kinderbetreuung

An diese Zeit kann ich mich noch sehr gut erinnern, es ist bei uns bereits 7 Jahre her. Die Zeit rückte näher und näher und ich wurde immer aufgeregter. Ob die Eingewöhnung wohl gut funktioniert? Es fing mit dem ersten Termin an, an dem der Tag der offenen Türen vieler Krippen und Kindergärten stattfindet. Diesen Termine sollte man nicht verpassen, um sich seine Favoriten in der Nähe genauer anzuschauen. Nehmt euch am besten Zeit und überlegt, wann ihr eine Betreuung für euer Kind benötigt und wie lange. Dann vergleicht, welcher Kindergarten eure Bedingungen auch erfüllen kann. Genau wie die Kindergärten gibt es auch viele Tagesmütter/Väter in eurer Nähe, die sich genauso gut um eure Kleinen kümmern. Sobald ihr eine Entscheidung getroffen habt, könnt ihr euch wie z.B. bei uns im Ammerland ab dem Startschuss der Anmeldungen bei drei von euch ausgewählten Kitas bewerben und schon beginnt die Wartezeit auf einen Platz.

Ja, das war eine spannende Zeit. Nach der Bewerbungsphase heißt es dann erstmal abwarten! Ein Freudenschrei herrscht, wenn dann endlich eine Nachricht kommt. Ja, wir haben einen Platz für ihr Kind! Da ist man als Mutter sehr erleichtert und hört sich genau die weitere Vorgehensweise an. Die Wartezeit bis dahin könnt ihr gut nutzen um für euer Kind ein besonderes T-Shirt für den Start oder eine schöne Kindergarten/Krippentasche selbst zu nähen.

Einige Wochen später ging es dann für uns bereits los mit dem ersten Besuch, wo wir uns alles genau anschauen konnten. Die Woche drauf wurde es bereits etwas schwieriger, jedenfalls für mich. Reinkommen, sein Kind abgeben und ein kurzes „Bis später“ sollte offenbar reichen. In jeder Einrichtung wird es natürlich anders gehandhabt. Jede Einrichtung hat da ihre eigene Methode und es liefen bei mir am Anfang wirklich so einige Tränen. Und auch mein Sohn hat so einige Male geweint, was einer Mutter das Herz zerreißt. Doch da muss jede Mutter oder jeder Vater einmal im Leben durch. Dieses Loslassen, das kann tatsächlich schmerzhaft sein. Die Wiedersehensfreude nach 2-3 Stunden war dann immer ziemlich groß, aber jede Woche viel es uns leichter und leichter und wir wussten, nachher sehen wir uns ja wieder.

Von Woche zu Woche funktioniert es besser. Die Kinder finden in der Krippe schnell Freunde, mit denen sie ausgiebig spielen und Spaß haben und genau dann beginnt die Zeit, in der dein Kind es genießen kann und mittags gar nicht mehr mit nach Hause möchte. Wie oft habe ich dann von meinem Sohn den Satz gehört: „Mama, ich muss noch eben zu Ende spielen“ oder „Kannst du nicht etwas später nochmal wiederkommen?“. Das erfreut jedes Mutterherz. Es ist so wichtig, viele neue Dinge auszuprobieren, um sich selbst besser kennenzulernen.

Im Kita Alter beginnt auch gleichzeitig der Start verschiedene Sportarten auszuprobieren. Ob es Eltern-Kind-Turnen ist, tanzen, Ballett oder reiten. Das alles ist so wichtig für eure Kinder. Sie bekommen dadurch ein ganz anderes Sozialverhalten. Gemeinsam mit anderen Kindern etwas zu erleben macht viel mehr Spaß und bleibt einen ein Leben lang in Erinnerung.

Ich wünsche euch und euren Kindern einen großartigen Start in diese aufregende Zeit. Genießt sie und lasst den Kopf nicht hängen, wenn die ersten Wochen etwas schwieriger ablaufen. Euer Kind wird euch in einigen Wochen auch anstrahlen, wenn ihr es aus der Betreuung abholt und davon berichten, was es alles so erlebt hat.

Eure Tanja

Auch interessant für dich

Geschirrhandtuch bedrucken – Muddis DIY

Recycling Adventskalender – Muddis DIY

Blätterschalen aus Modelliermasse – Muddis DIY

Kastanien bemalen – Muddis DIY

September – Zeit für Ausflüge und Apfelernte

Taschengeld für Kinder: So viel und wie oft?

Survival Guide für werdende Muddis

Checkliste für werdende Muddis

Lampions aus Papier mit Schmetterlingen – Muddis DIY

Die „Must haves“ für den Schulstart

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert