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Home-Yoga

Da die momentane Situation es uns erschwert ins Fitnessstudio oder zu Sportkursen zu gehen, haben wir uns gedacht, dass wir euch das Thema Yoga als entspannte Home-Sportart, ans Herz legen möchten. Vielleicht wollten einige von euch ja schon immer mal die asiatische Meditationsart ausprobieren, haben sogar eine Yoga- oder Sportmatte zu Hause, aber sind bis jetzt einfach noch nicht dazu gekommen? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für euch!

Was ist Yoga?

Yoga stammt ursprünglich aus Indien und ist nicht nur eine Kombination aus Sportübungen und Meditation, sondern auch eine komplette Lebensphilosophie, die uns dabei helfen soll, gesünder und bewusster zu Leben. Es geht darum sich auf sich selbst, den eigenen Körper, die Atmung und den Geist zu konzentrieren. Bei allen Übungen solltet ihr also immer darauf achten, was sich für euch richtig anfühlt.

Was braucht ihr für Yoga?

Eigentlich braucht ihr für Yoga nur eine Matte und euch selbst. Wer es gerne mag, kann auch eine Yoga-Playlist auf Sportify, Amazon Music oder YouTube abspielen. Da findet ihr viele entspannte Lieder, die euch in die richtige Stimmung versetzen. Duftkerzen, Räucherstäbchen oder Ähnliches sind natürlich auch angenehm. Ebenso wie eine Tasse Tee oder ein Glas Wasser, dass ihr euch beiseite stellen könnt. Bei all diesen Dingen geht es aber immer nur darum, dass ihr euch wohl fühlt. Achtet nur darauf, dass ihr nicht aus Versehen etwas beim Yoga umstoßen könntet.

Yogamatte

Figuren

Wir Muddis sind natürlich keine Yoga-Profis, doch wir erklären euch gerne ein paar grundlegende Figuren, die ihr probeweise nachmachen könnt. Falls wir etwas falsch darstellen, tut es uns leid und ihr dürft uns gerne in den Kommentaren belehren.

Setzt euch so hin, dass es für euch gemütlich ist. Wer möchte kann sich leicht auf eine Decke oder das aufgerollte Ende der Yogamatte setzen. Hierbei müsst ihr nur darauf achten, dass ihr nicht mit dem kompletten Gesäß auf der Decke sitzt, sondern nur mit dem hinteren Ende. Der Schneidersitz ist hier kein Muss. Wenn euch diese Sitzposition nicht gefällt, probiert gerne eine andere aus.

Zu Beginn einer jeden Yoga-Einheit könnt ihr euch am besten zuerst einmal ganz auf euer Körpergefühl konzentrieren. Falls ihr euch verspannt fühlt, hilft es wenn ihr euch etwas ausschüttelt und dehnt, immer so wie es euch in dem Moment gerade gut tut.

yogaEine einfache und bekannte Position ist der Vierfüßlerstand. Hierfür stützt ihr euch auf eure Hände und Knie ab, wobei ihr die Schienbeine und Füße flach auf der Matte ablegt. Nun könnt ihr abwechselnd euren Rücken zu einem Katzenbuckel beugen und wieder zu einem Hohlkreuz einfallen lassen. Diese Kombination nennt man Katze-Kuh im Wechsel. Haltet die jeweilige Figur am besten immer einen Atemzug, sodass ihr bei der Katze beispielsweise langsam ein- und bei der Kuh wieder langsam ausatmet. Passt eure Bewegungen immer eurem Atem an.

VierfüßlerstandAuf dem nächsten Bild zeigen wir euch den herabschauenden Hund. Dies ist eigentlich eine Ruheposition, die jedoch vielen Anfängern bei den ersten Malen nicht besonders leicht fällt. Stützt euch mit den Händen ab und versucht das Gesäß nach hinten und oben zu schieben. Die Knie können hier gerne ein wenig eingebeugt werden und die Bußballen bewegen sich Richtung Boden. Wem hier zu schnell das Blut in den Kopf fließt, der sollte nicht zu lange in dieser Position verharren und lieber eine Pause machen. Der herabschauende Hund ist eine Figur an der jeder Yoga-Praktizierende sein Leben lang arbeitet, bis er sie wirklich als Ruheposition nutzen kann.

Bei der nächsten Figur handelt es sich um den heraufschauenden Hund. Hier werden die Beine flach auf dem Boden abgelegt, während ihr den Oberkörper in die Höhe streckt und euch mit euren Armen vom Boden wegdrückt. Diese Position dehnt eure Schulter- und Brustmuskulatur und mobilisiert die Brustwirbelsäule. Streckt und dehnt euch aber bitte immer nur so weit, dass es nicht unangenehm ist.

heraufschauender HundDas folgende Bild zeigt die Kindhaltung. Hierbei setzt ihr euch mit geschlossenen Knien in den Fersensitz, legt die Stirn auf der Matte ab und streckt eure Arme vor euch auf dem Boden aus. Ihr könnt bei dieser Haltung, die Arme auch einfach neben euren Körper legen, wobei die Handflächen am besten nach oben zeigen sollten. In dieser Position könnt ihr euch stretchen aber auch ausruhen.

kindhaltung

You-Tube Tutorials

Hier haben wir ein paar coole Tutorials für euch herausgesucht, die ihr gerne einfach mal nachmachen könnt. Es handelt sich um Anfängerübungen, aber wenn ihr schon etwas Fortgeschritteneres ausprobieren möchtet, klickt euch einfach durch die Playlists der Yogis durch. Viel Spaß!

Namasté

Zum Schluss einer jeden Yoga-Einheit solltet ihr euch in einer für euch bequemen Position ausruhen. Hierfür könnt ihr euch am besten flach auf den Rücken legen. Wem schnell kalt wird, der kann sich auch mit einer Decke zudecken. So lasst ihr das, was ihr geleistet habt ausklingen. Wenn ihr euch im Anschluss erholt und im Einklang mit euch selbst fühlt, dann habt ihr schon eine Menge richtig gemacht!

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