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St. Martin feiern oder nicht?

Diskutiert ihr auch gerade, wie ihr mit den normalerweise bevorstehenden Festen umgeht? Oktoberfest wurde abgesagt, die geplante Halloweenparty ist auch ausgefallen – Weihnachtsmärkte wird es auch nicht geben und vermutlich steht uns die Absage des Karnevals im nächsten Jahr auch bevor. Also haben wir beschlossen – wir feiern aber trotzdem St. Martin! Denn das geht auf alle Fälle mit Abstand. In den letzten Jahren haben wir immer im Kindergarten Martinslieder gesungen und mit den Kindern sowie Eltern einen großen Laternenumzug veranstaltet. Dieses Jahr wird also im kleinen Kreis der Familie gesungen und im Viertel durch die Straßen gepilgert.

Vorbereitung ist alles – wir basteln uns eine Laterne aus einer Einwegflasche, eine Last Minute Laterne. Diese Laterne könnt ihr auch sehr gut mit kleinen Kindern basteln. Ihr benötigt dazu:

  • eine saubere, leere Einweg-PET-­­Flasche
  • ein scharfes Messer
  • ein Stück Draht
  • Dekoklebeband oder Transparentpapier
  • Klebstoff
  • Sticker oder auch gerne einen Motivstanzer benutzen

Mit dem Messer wird der obere Teil der Flasche abgeschnitten, das sollte ein Erwachsener machen.

Danach kann euer Kind die Flasche mit Dekoklebeband verzieren oder mit Transparentpapier bekleben. Dann noch mit ausgestanzten Motiven oder wie bei uns mit Stickern verzieren. Mit dem Messer oder einer spitzen Nadel müsst ihr neben der Öffnung zwei Löcher hineinstechen, durch die dann der Draht als Aufhängung gezogen wird. Fertig ist die Laterne! Und eure Kleinen werden stolz sein, es fast alleine gebastelt zu haben!

Bei uns gehört Essen bei einer Feier immer dazu – deshalb haben wir eine leckere einfache Idee zu St. Martin. Unsere Blätterteigsterne passen als Snack, entweder nach dem Laterne laufen oder auch für Zwischendurch.Und wenn es draußen richtig kalt wird, dann haben wir ein leckeres Rezept für einen Kinderpunsch für euch. Der wärmt in der kalten Jahreszeit und verströmt einen aromatischen Duft – ein köstliches Heißgetränk ohne Alkohol, das Groß und Klein schmeckt.

Wir hoffen ihr habt einen schönen St. Martin,
eure Muddis

Und wer die Geschichte von St. Martin noch einmal nachlesen oder vorlesen möchte, für den haben wir sie noch einmal aufgeschrieben – auch passend für die jüngeren Kinder.

St. Martin
Es war einmal ein Soldat, der hieß Martin. Eines kalten Herbsttages bekommt Martin den Auftrag, eine Botschaft in die nächste Stadt zu bringen. Er reitet auf einem Pferd. Es schneit. Martin trägt einen Helm und ein Schwert. Es ist dunkel. Der Wind bläst Martin kalt ins Gesicht. Martin hat einen warmen, roten Mantel. Er hüllt sich fest ein. Am Stadttor sitzt ein armer Mann im Schnee, der kein Zuhause hat. Er ist ein Bettler. Er friert. Er hat Hunger. Er ist in Lumpen gekleidet. Der Bettler ruft: Helft mir! Viele Menschen gehen vorüber. Einer findet kein Geld. Jemand winkt einfach ab. Andere gucken gar nicht hin. Dann kommt Martin. Martin hält die Zügel an. Er bleibt beim Bettler stehen. Martin zieht sein Schwert und teilt den dicken, roten Mantel in zwei Teile.
Er gibt dem Bettler eine Hälfte. Die andere Hälfte behält er selbst. Der Bettler ist froh und möchte Martin danken. Martin ist schon davongeritten. Martin beschließt, nicht mehr Soldat zu sein. Er legt sein Schwert ab, er legt seinen Helm ab. Er will den Menschen Gutes tun und der Kirche dienen. Martin wurde Bischof und hat vielen Menschen geholfen. Deshalb feiern wir heute noch das St. Martinsfest.
Quelle: https://www.kinderspiele-welt.de/sankt-martin/sankt-martin-geschichte.html

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